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Töpfer- und Bauerncafe Warmsen

Mit der Moorbahn unterwegs durchs Vogelschutz- und Torfabbaugebiet.

Über Stolzenau fuhr die große Reisegruppe der Kirchengemeinde St. Michael nach Warmsen. 44 Personen waren angemeldet und haben die Reise angetreten - die meisten aus dem Nordertor - erstaunlich viele aus dem Bereich der beiden anderen Stdtgemeinden St. Martin und Kreuzkirche.
Die Stimmung entsprach dem Wetter: heiter und sonnig. Es wurde viel erzählt und gelacht. Im Töpfer- und Bauerncafe konnte zunächst eine Ausstellung besichtigt werden, bevor es reichlich Kuchen gab – dazu Kaffee oder Tee satt.

Lecker der Kuchen

Tor zum Moor

Gut gestärkt ging es weiter nach Essern zum Informationszentrum „Tor zum Moor“ des Uchter Hochmoores, das als europäisches Vogelschutzgebiet ausgewiesen ist. Mit der Moorbahn, die erst seit drei Jahren für Touristen genehmigt ist und fährt, ging es durch das Moor. An drei Stellen wurde eine Pause eingelegt. Es gab interessante Erläuterungen zur Entstehung des Hochmoores, die unterschiedlichen Arten, den Torf abzubauen: er wird gestochen und zum Trocknen in Reihen gestapelt, oder er wird ausgefräst und in großen Wällen aufgehäuft. Bereiche, in denen der Torf abgebaut wurde, werden wieder vernässt und damit renaturiert; es kann sich wieder Torf bilden. Dafür verantwortlich ist ein besonderes Moos, dass viel Wasser aufnehmen kann. Ungefähr einen Millimeter pro Jahr kann daraus wieder ein Moor mit Torf wachsen.
Die Teilnehmenden waren von der Reise und den vielen interessanten Eindrücken begeistert und dankten vor allem Dieter Heidrich, der alles hervorragend organisiert hatte.

Rasante Bahnfahrt

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