Ich habe es einige Male erlebt, dass mich Menschen angerufen haben, weil ein naher Angehöriger im Sterben lag oder gerade gestorben war. Wir haben dann in einer kleinen 'Feierstunde' mit Gebet, gesprochenem Lied, Psalmlesung und Kerzen Abschied genommen. Das waren bewegende Momente. Mehr...
| Bibelworte für Beerdigungen, die über die Todesanzeigen gesetzt werden können und über die bei der Trauerfeier gepredigt werden kann, finden Sie hier! |
Gedenken
Gedenksteine errichten wir auf den Gräbern unserer Verstorbenen. Der Toten zu gedenken, hilft uns zum Leben. Das Grab wird besucht. Es wird inne gehalten - Stille: vielleicht ein stilles Gebet.
- Vielleicht eine Klage noch aus der Trauer und dem Schmerz über den Verlust heraus.
- Vielleicht schon ein Dankgebet, für die gemeinsame Zeit mit allen Höhen und Tiefen, Freude und Leid.
Orte des Gedenkens und der Trauer sind wichtig. Angehörige, die ihre Toten anonym haben beerdigen lassen, spüren hinterher oft sehr leidvoll, das ihnen ein ganz wichtiger Ort des Gedenkens fehlt.
Manche Gedenkstellen an unseren Straßen sind wie kleine Grabstellen gestaltet. Die vielen Blumen geben Zeugnis: viele Angehörige sind es, die um diesen Menschen trauen. Zwischen den Blumen - leider nicht zu sehen - liegt ein kleiner Putten-Engel.
Erstaunlich für mich: die Gedenkstätten an unseren Straßen sind fast alle mit einem Kreuz geschmückt: Der gekreuzigte und auferstandene Christus ist uns nahe in Leid und Trauer, in Sterben und Tod. In ihm haben wir eine Hoffnung, die über den Tod hinausreicht ins ewige Leben.
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Du hast uns geschaffen, Gott, zu dir und unser Herz ist unruhig in uns bis es zur Ruhe kommt in dir. (Augustinus) |







