Gott geht mit
Schuhe standen im Mittelpunkt des Gottesdienstes zum Schulanfang 2008.
Ilka Rengstorf, die Leiterin der Kindertagesstätte St. Michael, begrüßte Kinder und Eltern, Paten und Verwandte zu dem gut besuchten Gottesdienst. Von der Grundschule Nordertor war Frau Schäfer als künftige Klassenlehrerin der Kinder zum Gottesdienst gekommen; sie hat die Kinder gleichsam abgeholt.
Marion Meyer und Petra Schlemermeier stellten in einem Rollenspiel mit verschiedenen Schuhen dar, wie sich das Leben ändert:
- Ein Babyschuh – da sind die Schulanfänger längst rausgewachsen. Kinder, die solche Schuhe anhaben, können nicht lesen, nicht schreiben, nicht laufen; wir alle haben mal ganz klein angefangen und konnten fast nichts außer schlafen, trinken, wachsen und die Eltern erfreuen.
- Ein Kinderschuh – ja, das ist ganz etwas anderes, wenn man dann erst einmal laufen kann. Ist anfangs gar nicht so einfach; schon liegt man wieder auf der Nase. Aber es geht voran. Auch in der Schule mit dem Lernen. Hoffentlich gibt es nicht so oft eins auf die Nase.
- Ein Bergsteigerstiefel – wer hoch hinaus will braucht festes Schuhwerk, das den Fuß stützt. Damit die Kinder im Leben 'hoch hinauskommen' ist es wichtig, dass Eltern, Verwandte, Lehrer und viele freundliche Menschen sie stützen, fordern und fördern.
- Sandalen – Sie gehören zu den ferien, zum Alltag. Sie sind an vielen Seiten offen. Für die Kinder ist es gut, wenn sie mit offenem Herzen, offenem Verstand und offenen Ohren durchs Leben gehen und aufnehmen, was sie für ein verantwortlich gestaltetes Leben brauchen.
- Ein Turnschuh – in einem gesunden Körper sitzt ein gesunder Geist. Dafür ist sportliche Ertüchtigung gut. Es braucht allerdings nicht die Leistungen von Sportlern, die jetzt bei der Olympiade in Peking erbracht werden.
- Eine große Schuhsohle – Auf dieser Sohle war aufgeschrieben: GOTT und Mut, Vertrauen, Liebe, Freude. Gott geht auf allen Wegen mit. Er ermutigt in Angst. Er stärkt das Vertrauen in andere Menschen und in die eigenen Fähigkeiten. Er hat uns zuerst geliebt und befähigt uns damit zur Liebe. Er erfreut uns durch seine Zuwendung und Nähe.
| Den Kindern, die eingeschult wurden, wurde der Segen Gottes für ihren Weg zugesprochen. Die Gemeinde hat den Zuspruch des Segens aufgenommen mit dem Lied: "Gott, dein guter Segen, ist wie ein großes Zelt..." |




