Viele Konfirmanden
Vor 50 Jahren wurden sie in St. Michael konfirmiert - in drei Gruppen, 68 junge Menschen. Zahlen, von denen wir heute nicht einmal träumen können: in diesem Jahr wurden elf junge Menschen konfirmiert.
Die Kinder junger Familien, die in den fünfziger Jahren ins Nordertor gezogen sind, haben sich konfirmieren lassen. Leider sind die damaligen Kinder und inzwischen auch deren Nachwuchs aus dem Nordertor weggezogen. Jetzt wohnen hier viele ältere Menschen.
Allerdings: wir sind Kirche für die Menschen, die hier jetzt leben, und freuen uns, wenn frühere "Nordertörschen" zu besonderen Anlässen wieder mit uns feiern.
Zur Silbernen Konfirmation waren vor 25 Jahren ungefähr ein Drittel der früheren Konfirmanden zusammengekommen, um ihr Jubiläum zu feiern. Dieses Fest hat damals noch ihr Konfirmator gestaltet: Pastor Arnulf Werwarth. Eine frühere Konfirmandin hatte das Fest organisiert. Ihr wurde besonders gedankt.
Zum Gottesdienst am 21. März 2010 sind mit dem Kirchenvorstand von St. Michael und Pastor Heinrich Schulze 21 Goldene Konfirmanden zu festlicher Orgelmusik in die Kirche eingezogen; den Jubilaren zu Ehren sind die übrigen Gottesdienstbesucher aufgestanden. Der Gottesdienst begann mit dem Lied, das sicher auch bei der Grünen Konfirmation gesungen wurde:
Jesus geh voran
auf der Lebensbahn.
Und wir wollen nicht verweilen
dir getreulich nachzueilen.
Für uns an der Hand
bis ins Vaterland.
Musikalisch hat den Gottesdienst der Gospelchor Borstel mitgestaltet - das war echt Spitze!
Gepredigt wurde über den Vers 1. Petrus 5,7:
| Alle eure Sorge werft auf ihn (auf Gott), denn er sorgt für euch. |
Leben ist Sorgen!
Täglich sorgen wir für uns - für Essen und Trinken, schicke Kleidung, eine warme Wohnung - und vieles mehr.
Für die Gemeinschaft ist es gut, wenn wir Menschen füreinander sorgen.
Im Sorgen stoßen wir oftmals an unsere Grenzen: wir machen uns Sorgen, weil wir das nicht leisten können, wofür wir so gerne sorgen wollen:
- dass ein kranker Angehöriger gesund wird,
- dass Menschen sich nicht mehr terrorisieren
- dass Menschen in Frieden leben können
- dass keine Unfälle oder Katastrophen Menschen in den Tod reißen
Das Bibelwort weckt Vertrauen: Mit allem, was wir besorgen können, wo wir liebevoll für andere Menschen sorgen, wo wir in unserem Sorgen an unsere Grenzen stoßen, sind wir aufgehoben und eingebettet in Gottes Fürsorge für uns Menschen.
Das kann uns auch entlasten und gelassen werden lassen: Wir sollen und dürfen tun, was wir vermögen; und wir dürfen zugleich auf Gott vertrauen, der viel umfassender für uns sorgt, als wir es überhaupt könnten.
Festtag im Gemeindehaus
Wir haben sehr gute Erfahrung damit gemacht, nach dem Gottesdienst das Konfirmationsjubiläum nicht in einer Gastwirtschaft weiter zu feiern, sondern in unserem Gemeindehaus.
Unser Suppenküchenteam mit Erika Kolbe, Ingeborg Krone, Irma Thomas und Erna Weber hatte alles festlich vorbereitet. Ein leckeres Menü mit Sektempfang, Suppe, Hauptgericht (Pute in leckerer Soße, Reis, Teigwaren und frischem Salat), mehrere Sorten Pudding (selbst zubereitet) wurde gereicht, dazu Wein, Wasser und Saft.
Nach dem Mittagessen war eine Kirchenführung angesagt. Auch in diesem Jahr wurde deutlich, dass das Interesse der Jubilare an den Besonderheiten der Kirche St. Michael groß ist; es gab vieles zu entdecken, was die Konfirmanden vor 50 Jahren kaum interessierte.
Hier ein Download (PDF) zur Geschichte von St. Michael von Werner Feldmann - mit Fotos. [10.867 KB]
Kaffee und Kuchen
Obwohl das Mittagessen köstlich schmeckte und alle reichlich satt geworden sind; trotzdem: es geht nichts über selbstgebackenen Kuchen. Auch den gab es reichlich: Verschiedenen Torten, trockenen Kuchen, dazu Kaffee oder Tee. Der Kuchen wurde gerne gegessen; denn er schmeckte vorzüglich.
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Die Festtafel
Einige Fotos von der festlich geschmückten Tafel zu Mittag und Kaffee:
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