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Niedrige Konfirmandenzahlen

1957 ist die Kirchengemeinde St. Michael selbstständig geworden. Damals zogen viele junge Familien ins Nordertor. Viele Familien-, Kinder- und Jugendgruppen gehörten zum Gemeindeleben. Das hat sich geändert.
Viele der damals jungen Menschen wohnen noch heute im Nordertor. Die Kinder aber sind weggezogen; sie haben an einem anderen Ort Arbeit und ein zu Hause gefunden. Manche ältere Menschen ziehen, wenn das Leben für sie allein schwer wird, zu ihren Kindern oder in ein Altenheim, in der Nähe ihrer Kinder. In die frei werdenden Wohnungen im Nordertor ziehen manchmal deutsche Familien ein; oft aber ziehen Familien ausländischer Herkunft ein, die nicht zur evangelisch-lutherischen Kirche gehören. So ist die Zahl der Gemeindeglieder in den vergangenen Jahren sehr zurückgegangen; der Anteil an Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde ist weit niedriger als im Bundesdurchschnitt. St. Michael hat somit kleine Konfirmandengruppen:
- sechzehn Hauptkonfirmanden und
- vierzehn Vorkonfirmanden

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