Zur Anmeldung

Vor den Sommerferien 2006 konnten die Jungen und Mädchen aus St. Michael zum Konfirmandenunterricht angemeldet werden. Eingeladen waren alle, die in die siebte Klasse kommen, oder die bis zum 1. September 2006 zwölf Jahre alt geworden sind.
Die Zahl der angemeldeten Kinder bleibt in den letzten Jahren sehr stabil. Wieder hat für 18 junge Menschen der kirchliche Unterricht begonnen.

Am 9. September kamen die neuen Konfirmanden und Konfirmandinnen zu ihrer ersten Unterrichtsstunde zusammen. Von Freitag bis Sonntag ging es gleich auf Konfirmandenfreizeit in das Freizeitheim Homfeld.

Zum Unterricht kommen folgende Jungen und Mädchen:

Thomas Braun
Sabrina Dauselt
Florian Gentemann
Kristin Häring
Kingsley Hoffmann
Jaqueline Hübner
Vanessa Keil
Andre Märtens
Michelle Maric
Jennifer Niemann
Nica Reed
Natascha Reed
Dennis Rymarowicz
Marcel Salewski
Tobias Schönfelder
Steven Smith
Marie Theres Thomas

Am zweiten Sonntag nach Ostern werden diese jungen Menschen im Jahre 2008 konfirmiert - das wird der 6. April 2008 sein.

Gottesdienst zur Vorstellung

Am 30.April haben die Konrifmandinnin und Konfirmanden den Gottesdienst zur Vorstellung gestaltet. Das Thema waren die 10 Gebote. Schließlich ist die Kirche St. Michael eng mit den 10 Geboten verknüpft: Die 10 Kerzen in der Taufkapelle und die 10 Holzsäulen in der Kirche, die die Decke tragen, verweisen af die 10 Gebote: Sie sind gleichsam Lichter auf unserem Lebensweg, oder tragende Säulen, so dass wir geschützt und beschirmt werden.
Allerdings das Licht des Lebens, Licht der Welt, ist Jesus Christus, Gottes Sohn, für uns Christen. Wer aus seiner Liebe lebt, der lebt von innen heraus nach den Geboten - auch wenn er sie gar nicht kennt. Gebote und Gesetze sind vor allem für die, die ohne Liebe leben.
Die Konfirmanden haben die 10 Gebote mit 10 Angeboten verbunden, die Gott uns mit jedem der Gebote unterbreitet: Gott will, dass wir leben; auf ein Leben in Liebe und Gemeinschaft, in Frieden und Gerechtigkeit zielen die Gebote ab.
Zu den Geboten haben die Konfirmanden in Gruppen Kirchenfenster gestaltet und der Gemeinde vorgestellt. Mit ihren Bildern und vorgetragenen Texten haben sie die Gemeinde so begeistert, dass es lauten Beifall gab.
Die Geschichte von Nabot und seinem Weinberg (im 1. Könige) haben die Konfirmanden vorgetragen und dabei herausgestellt, dass in diesem Text so gut wie alle Gebote vorkommen; es spannt sich ein Bogen vom "Begehren" - König Ahab will den Weinberg Nabots haben - über Intrigen bis hin zum Mord: so erreicht der König mit Hilfe seiner Frau sein Ziel: Nabot ist tot. Er übernimmt den Weinberg.

Kirche Schmücken

Am donnerstag vor der Konfirmation haben die Konfirmandinnen und Konfirmanden den Gottesdienst zu ihrer Konfirmation einmal kurz durchgeübt, damit mögliche Unsicherheiten nicht zu groß werden. Anschließend kamen die eltern dazu. Gemeinsam wurde eine Girlande gebunden und vor den Altar gelegt; bei ihrer Konfirmation treten die Konfirmanden in diesen Kreis und werden eingesegnet. Eltern hatten Tannengrün besorgt, ein langes Seil mitgebracht und viel Bindedraht. Mit Blumen und kleinen Sträußen wurden die Bänke zum Mittelgang der Kirche hin geschmückt.
Toll, dass so viele Familien diesen gemeinsamen "Arbeitseinsatz" zu dem Fest auf sich genommen haben. Konfirmation ist

Mit dem gemeinsamen Schmücken der Kirche bringen wir dies zum Ausdruck und freuen uns gemeinsam, die Konfirmation in so festlich geschmückter Kirche feiern zu können.
Unten sind Bilder vom Schmücken der Kirche; durch Anklicken wandert das jeweilige Bild in die 'große Fläche'.

Konfirmation

Am Sonntag Misericordias Domini, den 6. April 2008 haben wir die Konfirmation gefeiert. Die Kirche St. Michael war voll wie nicht einmal zu Weihnachten. Der Posaunenchor des Kirchenkreises unter Kirchenkreiskantor Hartmut Reußwig hat neben Herrn Reußwig an der Orgel den Gottesdienst musikalisch mitgestaltet.
Zusammen mit fast allen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern zogen die Konfirmanden in die Kirche ein; mit der Gemeinde wurde dabei gesungen:

"Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen,
sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein."

Die Bibeltexte des Sonntags stellen den zweiten Sonntag nach Ostern als Hirtensonntag heraus: Gott ist in Jesus Christus unser guter Hirte; er sorgt für uns und geht mit uns im Leben über Höhen und durch Tiefen.
Der Name des Sonntags unterstreicht die liebevolle Nähe Gottes zu uns Menschen - auf deutsch heißt der Sonntag: Barmherzigkeit des Herrn:
Gott hat ein Herz, das für uns schlägt - und vor allem für die Konfirmandinnen und Konfirmanden. Die Konfirmanden haben durch Ihre Eltern erfahren, wie lebenswichtig es ist, dass da Menschen sind, deren Herz für sie schlägt, die Gutes für sie wollen, ihnen mit Liebe und Zuneigung begegnen.

Bibelworte zur Konfirmation

Die meisten der Konfirmandinnen und Konfirmanden haben sich ihren Konfirmationsspruch selbst ausgewählt. Auf dem Foto unten werden die Bibelworte angezeigt, wenn man mit dem Mauszeiger darüber fährt.