Auf dem Weg des Friedens
Elf der zwölf neuen Vorkonfirmanden konnten an der Freizeit teilnehmen. Es war ein gutes Wochenende. Am Sonntag, den 2. November sind wir in Bruchhausen in den Gottesdienst gegangen. Die Diakonin der Gemeinde meinte hinterher: "Mensch, haben Sie aberr tolle und ruhige Konfirmanden!" Das hört ein Pastor gerne.
Spiel und Spaß
Während der Freizeit gab es Zeit zum gemeinsamen Spielen; es ging lustig zu, als ein über sechs Stationen auf den Rücken des Vordermannes gemaltes Bild am Ende auf ein Blatt Papier zu zeichnen war - eine besondere Form der "Stillen Post".
Oder: welche Gruppe schafft es, die meisten Luftballons über die gegenübersitzende Gruppe hinweg auf den Boden oder gegen die Wand zu befördern - im Sitzen?
Im folgenden finden Sie Fotos von diesen aktionen, die sie 'automatisch' abspielen können, wie ein DIA-Show. Dafür wird der kostenlose Flash-Player benötigt, den man sich bei Adobe herunterladen kann.
Sie müssen Ihren Flash-Player aktualisieren.
Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung
Thematisch ging es auf der Freizeit um Arbeit und Bewahrung der Schöpfung. Dazu haben wir am Samstag eine lange Wanderung gemacht. Am zwei Abenden bestanden die Konfirmanden darauf, gemeinsam zu einer Nachtwanderung aufzubrechen. Das hat die Teamer sehr gefreut; erleben sie doch sonst vor allem Konfirmanden, die kaum mehr wissen, dass sie Beine haben oder wofür sie sie nutzen können.
F R I E D E N
Frieden ist nötig, damit die Schöpfung bewahrt bleibt.
Dazu wurde zunächst das Hungertuch aus Haiti eingehend betrachtet. Es zeigt, wie die Schöpfung bewahrt und gefährdet werden kann. Über das ganze Bild ist der Regenbogen zu sehen; er zeigt, so erzählt es die Bibel, dass Gott seine Schöpfung nicht wieder vernichten will - wie in der Sintflut - auch wenn die Menschen durch und durch böse handeln.
In einzeolnen bildern zeigt das Hungertuch, was Menschen arbeiten und tun: auf vielerlei Weise zerstören sie die Schöpfung. Andere tun alles, um im Einklang mit der Natur und allen Lebewesen zu leben.
Aus den sieben Buchstaben des Wortes Frieden haben die Konfirmanden neue Worte zusammengelegt: 42 Worte haben sie gefunden und anschließend überlegt, welche dieser neuen Worte mit FRIEDEN positiv oder negativ zusammenhängen - siehe Bild.
Intensiv wurde auch das Friedensgebet des Franz von Assisi bearbeitet. Zu einzelnen der Gebetsanliegen haben die Konfirmanden kurze Rollenspiele erarbeitet und der Gruppe vorgespielt. Zugleich wurden diese kurzen und sehr eindrücklichen Scenen gefilmt und am Volkstrauertag nach dem Gottesdienst der großen Gemeinde in St. Michael gezeigt: Kräftiger Applaus war der Lohn für die tolle Leistung der Konfis.
Die Konfirmandengruppe hatte schon zuvor im Gottesdienst mitgewirkt:
- Das Friedensgebet haben sie gesprochen und die Gemeinde hat das mit leisem Gesang unterlegt (EG 648: O - O - O; Adoramus te, domine!)
- "Hevenu shalom alejchem" haben die Konfirmanden zusammen mit der Gemeinde gesungen und im Altarraum dazu getanzt - ein Friedenstanz: "Wir wollen Frieden für alle!"
- Das Lied nach der Predigt haben die Konfirmanden gesunden - die Gemeinde hat schnell kräftig eingestimmt: "Laudato si, o mi, seniore." (EG 515)
Gute Arbeit - gutes Essen
| Die Mahlzeiten wurden in einem eigenen Raum eingenommen. Natürlich gehörte auch der Küchendienst für die Konfirmanden mit zum Programm. Das Essen war gut. Mittags wurde es von einem Hotel angeliefert; morgens und abends wurde es im Haus zubereitet. Alle wurden satt, und es hat auch geschmeckt. |
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