Zwei Tage gefeiert

Das Wetter war herrlich am 1. Festtag. Zu 15.00 Uhr war die Gemeinde eingeladen. Der Grill war heiß. Ein riesiges Kuchenbuffett war aufgebaut. Die Terasse hinter dem Gemeindehaus diente als Bühne. Es war ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet.

Nach einer ausführlichen Begrüßung und einem Dank an alle, die das Fest vorbereitet haben und nun auch bei der Druchführung aktiv sind, begann ein erster Höhepunkt:

Theater

     
Eine Theatergruppe der Lebenshilfe trat auf. Sie spielten ein modernes Märchen: Eine Königsfamilie ist völlig verarmt. Für den Sohn reicht es nicht mehr, das Handy aufzuladen. Das Schloss kann nicht mehr geheizt werden. Die Essensvorräte sind aufgebraucht.
     
Es bleibt nur eine Lösung: die Tochter muss an einen reichen Mann verheiratet werden.
Der reiche Jüngling taucht auch auf. Aber er will nichts von der Königstochter wissen - dafür ist ihm sein Geld zu schade.
Eine Hexe soll Abhilfe schaffen; sie vermag es nicht.
Auch ein Pastor findet keinen Mann um den Ehesegen zu geben.
Ein wildes Tier greift zwischendurch immer wieder die Menschen an. Einige fliehen entsetzt. Am Ende aber zeigt sich: das wilde Tier war ein verzauberter Prinz. Er nimmt die Königstochter zur Frau. Alle sind glücklich.
Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.

Square dance

Zwei Mal trat die Grupe Country skippers aus Wietzen auf; es ist eine Square dance Gruppe, die mit Musik, Gesang und Tanz die Zuschauer und Zuhörer zu begeistern wusste.
Jeweils drei Lieder und Tänze wurden vorgetragen. Das Spannende bei diesen Tänzen ist, dass die Tanzenden sich von dem Gesang eines Mitgliedes leiten lassen: Singend bekommen sie Anweisungen, welche Figur sie als Nächstes zu tanzen haben.

Diakon dietrich Kniep hatte für drei Spielgruppen ein Quiz vorbereitet, um die "Leuchte des Nordertors" zu ermitteln. Auch in diesem Jahr war die Gruppe der Kindertagesstätte wieder nicht zu schlagen. Die schon etwas ältere Gruppe der Pastorin mit Vikarin und die fast Jugendlichen ELF folgten allerdings dicht auf.

Das Programm verfolgten zahlreiche Zuhörer und Zuschauer; dazu folgen einige Bilder.

Buntes Treiben

Der Regen kam erst nach Beendigung des Gemeindefestes

Die St. Michael - Kirchengemeinde feierte am 13. und 14. Juni ihr Gemeindefest

Pünktlich zum Wochenende setzte sich die Sonne durch und bescherte dem Gemeindefest von St.- Michael einen strahlenden Rahmen. Erst als die Mitglieder des Musikzuges der Feuerwehr Estorf – Leeseringen ihre Instrument am Sonntag eingepackt hatten, ging ein heftiges Schauer nieder. Aber bis dahin war eine Menge passiert, rund um St. Michael.

Begonnen hatte das Fest am Samstagnachmittag mit einer Aufführung des Improvisationstheaters der Lebenshilfe. Gespielt wurde das Märchen von Schneewittchen, allerdings in einer sehr ungewohnten Version. Da ging es um unbezahlte Rechnungen, Folgen der Wirtschaftskrise, Monster, die überall lauern und natürlich Schneewittchen, die hier Schneeflittchen heißt. „Waren wir gut?“, „Hat es Euch gefallen?“, man spürte die Freude der Akteure einmal vor einem größeren Publikum das zu zeigen, wofür man lange geübt hatte. Die Zuschauer zollten den Schauspielern ihren verdienten Beifall. Dankbar war man auch über die guten Ratschläge der Putzfrau Schrubbstetsvergnügt (Margarete Patz) zur modernen Haushaltsführung. Beim Wettstreit um die „Leuchte des Nordertors“ in diesem Jahr bereits das zweite Mal vergeben, gab es zwei Siegergruppen, das Team der Kindertagesstätte und das Team der Pastoren. Sie werden sich den Besitz der Leuchte in den nächsten zwei Jahren teilen müssen. Auf den zweiten Platz kamen die Vertreter des Projektes ELF. Bei der Aufführung der Square – Dance – Gruppe zuckte es bei manchem Besuchern in Armen und Beinen. Der ein oder andere hätte am liebsten auf der Bühne mitgemacht.

Sonntagsdienst

Der Sonntag begann mit einem Familiengottesdienst, der von Pastor Heinrich Schulze gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Kindern der KITA vorbereitet und gestaltet wurde. Für die Kinder stellte das Gemeindefest den Abschluss eines Projektes:„Ich bin fit“ dar. Sie berichteten musikalisch und mit Hilfe von Fotos über den Verlauf dieses Projektes, das sie u.a. auf bevorstehende Veränderungen (Schule, Kindergarten, andere Gruppen, neue Freunde) vorbereiten sollte. Pastor Schulze nahm diesen Gedanken in seiner Predigt auf und empfahl den Eltern mit Gottvertrauen den Kindern ihren Weg gehen zu lassen und Veränderungen mit Gelassenheit aufzunehmen. Klar, dass bei so vielen jungen Besuchern der Gottesdienst durch eine Menge Bewegung und Leben geprägt wurde

Nach dem Gottesdienst wartete auf die Kinder ein Parcours mit vielen Spiel – und Spaßstationen (Eierlaufen, Basketballzielwerfen, Zielspritzen mit dem Wasserschlauch usw.), an denen sie sich fehlende Punkte für ihren Fitnesspass holen konnten. Für die musikalische Unterhaltung der älteren Festbesucher sorgte bei einer zünftigen „Bayrischen Brotzeit“ mit schmissigen Weisen der Musikzug der Feuerwehr Estorf – Leeseringen. Als dann kurz vor 14.00 Uhr die “Kleine Nienburgerin“ die Hauptpreise der mit vielen attraktiven Preisen ausgestattete Tombola ziehen konnte, fühlte sich Pastor Schulze in seiner Vorhersage bestätigt: „Es wird heute frühesten um fünf Minuten nach 14.00 Uhr regnen!“ So haben es die meisten Besucher noch geschafft, trocken nach Hause zu kommen.
Willy Biermann

Die kleinen Fotos erscheinen durch Anklicken im großen Feld.

Fotos vom Fest