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Martinsgansessen 2009

Wie im vergangenen Jahr haben wir auch in diesem Jahr zum Auftakt der vorweihnachtlichen Zeit zu einem Martinsgans-Essen eingeladen. Zum Preis von 18,50 Euro gab es einen leckeren Gänsebraten mit Rotkohl und Klößen und einen Nachtisch. Die Getränke zum Essen waren ebenfalls im Preis enthalten.

Mit dem Gänsebratenessen wollen wir an eine alte Tradition anknüpfen: In früheren Zeiten mussten Fleischvorräte für den Winter angelegt werden. Durch Räuchern und Pökeln wurde das Fleisch haltbar gemacht. Frisches Fleisch gab es am Schlachttag selbst. Es war üblich, dass man den Nachbarn, die keinen Schlachttag hatten, Fleisch brachte. „Auch Pfarrer und Lehrer wurden bedacht.“ Diesen Gedanken des Teilens wollen wir aufnehmen. Wir wollen uns bei einem leckeren Essen auf die Weihnachtszeit freuen und dabei noch etwas Gutes tun. Der Überschuss des Abends soll für die Jugendarbeit im Nordertor genutzt werden.

Es wurde ein schöner Abend mit fast 90 Gästen.

P.S. Auf eine andere Legende zum Martinsgansessen weist diese „Einladung zum Martinsgans“ aus: Simon Dachs Zeitvertreiber (1700) hin:

Diesen alten Martinsbrauch,
Wann der heilge Sankt Martin
Will der Bischofsehr entfliehn,
Sitzt er in dem Gänsestall,
Niemand findt ihn überall,
Bis der Gänse groß Geschrei
Seine Sucher ruft herbei.
Nun dieweil das Gickgackslied
Diesen heilgen Mann verriet,
Dafür tut am Martinstag,
Dass ein strenges Todesrecht
Gehen muss über ihr Geschlecht.
Drum wir billig halten auch
Diesen alten Martinsbrauch
Laden fein zu diesem Fest,
Unsre allerliebsten Gäst
Auf die Martinsgänslein ein
Bei Musik und kühlem Wein.

Willi Biermann

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Stille und Besinnung - Totensonntag 2009

St. Michael Nienburg wird zur Kirche der Besinnung

Am letzten Sonntag des Kirchenjahres, dem Totensonntag, wird die Nienburger St.- Michaels-Kirche zwischen 17.00 und 21.00 Uhr als Kirche der Stille und der Besinnung offen sein. Menschen aller Gemeinden und Konfessionen sind zum Besuch dieses Abends eingeladen.

Orgelmusik wird die Stunden gliedern, ein Bild wird entstehen: Henning Diers gestaltet den Weg vom Eingang der Kirche zum Altar-Raum.

Hartmut Reußwig spielt jeweils zu Beginn der vier Stunden eine Choralpartita von Johann Pachelbel. „Musicalische Sterbens-Gedancken“ ist der Titel, unter dem die Sammlung von Variationen zu vier bekannten Chorälen im Jahr 1683 veröffentlicht wurde.

Zur Eröffnung um 17.00 Uhr sind Choral und Variationen „Alle Menschen müssen sterben“, zu hören, um 18.00 Uhr folgt „Herzlich tut mich verlangen nach einem, sel’gen End“, um 19.00 Uhr „Christus, der ist mein Leben“ und im Verlauf der Stunde ab 20.00 Uhr beschließt „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ diesen Zyklus.

Die Besucher werden angeregt, in Stille aktiv zu werden: eigene Gedanken aufschreiben, den Gedanken anderer nachspüren, Texte und Musik hören, eine Kerze anzünden und sich bei einer Tasse Tee aufwärmen. An Stellwänden und auf Tischen werden Bildkarten zu diesem besinnlich geprägten Sonntag ausliegen.

Um 21.00 Uhr wird Pastor Heinrich Schulze den Abend mit einer kurzen Andacht beschließen.

Hartmut Reußwig

 
 
 

Suppenküche St. Michael

Unsere Suppenküche ist sehr beliebt. Zwischen 80 und 120 Gäste kommen einmal im Monat zum gemeinsamen Mittagessen zusammen. Jung und Alt, Arm und Reich, Alleinstehende und Familien, Kinder, Erwachsene und Senioren sind herzlich eingeladen.
Es gibt eine schmackhafte und sättigende Suppe mit Fladenbrot dazu und anschließend Kaffee und selbstgebackenen Kuchen.
Wer mag, kann am Ende etwas zur Kostendeckung in eine leere Suppenschüssel tun - muss aber nicht sein.
Die Suppenküche ist immer am letzten Samstag im Monat ab 12.00 Uhr geöffnet.

Die nächsten Termine sind:

 
 
 

Kinderfrühstück

Einmal im Monat sind alle Kinder zwischen fünf und elf Jahren am Samstag Vormittag von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr zum "Kinderfrühstück" eingeladen. Es gibt ein leckeres, gesundes Frühstück. Anschließend wird gesungen und gelacht, erzählt und zugehört, und biblische Geschichten werden kreativ gestaltet.

Die nächsten Termine sind: