Begrüßung



"Herzlich willkommen!" Mit freundlichen Worten - dazu Brot und Salz zum Essen - hat Else Ludwig (rechts) die Gäste zum Gottesdienst am Weltgebetstag willkommen geheißen.
Der Weltgebetstag wird in Nienburg in ökumenischer Verbundenheit vorbereitet und durchgeführt. Mehr als 20 Frauen waren beteiligt. So wurde der Abend zu einem lebendigen, fröhlichen Fest.
Beteiligt sind immer die Evangelischen Gemeinden St. Michael, St. Martin und die Kreukirche; dazu die katholische Gemeinde St. Bernward und die Freie Evangelische Christengemeinde (Baptisten).


PS: Alle Fotos lassen sich durch Anklicken vergrößern und erscheinen in einem eigenen Fenster.

Er gibet Speise, reichlich...


Über 20 Frauen aus dem Vorbereitungskreis hatten leckere Salate zubereitet und zum Abend der Begegnung mitgebracht. Es reichte für die fast 100 Gäste, die aus ganz Nienburg die Einladung angenommen hatten - es blieb sogar etwas übrig. Vor allem aber: es hat vorzüglich geschmeckt! So war es selbstverständlich, dass die meisten Gäste sich auch einen guten Nachschlag holten. Herzlichen Dank!

Tischgespräche

Der Gemeinderaum war festlich hergerichtet. Die Menschen fanden zum Abend der Begegnung an Tischen Platz. Schnell kamen die Menschen miteinander ins Gespräch. Natürlich wurde an den Tischen auch gegessen.
Eröffnet wurde der Abend der Begegnund um 17.00 Uhr mit einer Diaserie über Polen. Dazu wurden Texte gelesen, die über die politische und wirtschaftliche Situation dieses Landes im Herzen Europas berichten - in Geschichte und Gegenwart.
Die Situation der Frauen wurde besonders beleuchtet: in der Regel sind polnische Frauen besser ausgebildet, als die Männer; aber sie verdienen bei gleicher Arbeit ungefähr 20% weniger als ihre Kollegen. Die Armut ist auch in Polen oft weiblich.

Volles Haus


Die Flötengruppe von St. Michael sorgte für die musikalische Gestaltung des Weltgebetstages. Die Lieder wurden einmal vorgespielt. Die Gemeinde hat kräftig mitgesungen - auch die bis dahin unbekannten Lieder.
Hier zeigte sich, dass es gut war, den Gottesdienst im Gemeindehaus zu feiern. Die Menschen hören sich gegenseitig singen. Da der Gemeinderaum voll besetzt war, füllte der Gesang den ganzen Raum.

Brücken bauen

Lebendig und abwechselungsreich wurde der Gottesdienst eröffnet: Einige Frauen hatten ein Anspiel vorbereitet. Sie bauten eine Brücke über die Oder, eine Brücke zwischen Deutschen und Polen.
Aus sieben 'Steinen' wurde die Brücke gebaut:
- Einladung
- Schönheiten
- Europäische Union
- Geschichte
- Religion
- Rolle der Frauen
- Versöhnung

Licht sein

"Lasst uns Licht sein" war das Thema der Gottesdienstordnung, die von Frauen aus Polen in diesem Jahr erstellt war.
Als biblische Geschichte war dazu aus dem zweiten Buch der Könige, Kapitel 5 ausgewählt: Eine junge Frau bringt das Licht der Hoffnung in das Leben eines todkranken Menschen - eines mächtigen und siegreichen Feldherrn.
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Der König der Aramäer ist stolz und glücklich. Er hat Israel besiegt und den König Israels geschlagen. Sein großer und starker Feldherr Naaman hat die entscheidende Schlacht gewonnen. (Karin Buder - links - als König von Aram)
Doch Naaman, der Große und Unbesiegbare, ist arm dran: Er ist an Aussatz erkrankt - eine tödliche Krankheit. Das Sterben beginnt mit dem 'sozialen Tod'; ein Aussätziger wird aus der Gesellschaft der Gesunden ausgeschlossen!
Im Dienst der Frau des Naaman war ein junges Mädchen; sie war aus Israel verschleppt. Sie erzählte ihrer Herrin vom Propheten Elischa in ihrem Heimatland: "Er kann Ihrem Mann ganz sicher helfen und ihn heilen!"
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Naaman will geheilt werden


Zunächst fragt Naaman (Brigitte Artischewski) seinen König: "Darf ich mich aufmachen? Ich will zu Elischa, einem großen Propheten in Israel. Er kann mich heilen." Der König lässt ihn ziehen und gibt ihm sogar ein Empfehlungsschreiben an den König in Israel mit.
Der König von Israel (rechts, gespielt von Rosemarie Koopmann) wird wütiend und fühlt sich auf den Arm genommen: "Der sucht nur Streit mit mir! Bin ich denn ein Gott, dass ich vom Aussatz heilen könnte?" Vor Wut zerriss der König seine Kleider.
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Elischa - der Prohpet Gottes

Elischa (rechts - Dorothea Scheffler) hört vom Zorn des Königs Israels. Er läßt dem König ausrichten: "Schicke den Naaman doch zu mir. Ich kann ihm helfen. Durch mich wird gott ihn heilen."
So kam Naaman zu dem Haus des Propheten. Elischa kam nicht einmal vor die Tür. Er ließ Naaman ausrichten: "Wasche Dich im Jordan. Tauche sieben Mal ganz unter!"

Nicht ernst genommen



Naaman beschwert sich bei seinen Dienern (Karin Lünstedt und Erna Weber): Der Prophet nimmt mich gar nicht ernst. Er schaut mich nicht einmal an. Und dann soll ich im Jordan baden!? Was soll mir das schon bringen. Wir haben doch bei uns im Lande viel bessere Heilbäder! Aber - nichts hat bisher genützt.
Die Diener überzeugen Naaman: "Das ist doch nun wirklich einfach. Du kannst es doch wenigstens probieren. Wenn es dann nichts hilft - schaden kann es auch nicht."
Naaman nimmt den Rat an. Er badet sieben Mal im Jordan. Er wird rein. Er wird von seinem Aussatz geheilt."
Das "Licht des Lebens" brennt auch bei ihm weiter.
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Licht sein




Der König Israels vor dem Aktionsplakat des Weltgebetstages 2005.

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