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Stille und Besinnung

Am 2. Advent hatte die Kirchengemeinde zu einer besonderen Veranstaltung eingeladen: Kirche der Stille und der Besinnung - von 17.00 Uhr bis 21.00 Uhr. Im Rahmen dieser Veranstaltung waren die Gemeindeglieder aufgerufen, ihre Krippen für eine Ausstellung in der Kirche zur Verfügung zu stellen. Fast 100 Krippen wurden angeboten; nicht alle konnten die Damen aus dem Kreativkreis aufstellen. Der Platz reichte nicht aus.
Zwei Tage vor der Veranstaltung wurden die Krippen abgeholt. Die Damen aus dem Kreativkreis begannen sogleich, sie aus zu packen und auf zu stellen. Eine enorme Vielfalt, mit der die Botschaft der Weihnacht von der Geburt des Christkindes dargestellt wird. Krippen aus vielen verschiedenen Ländern sind zu sehen: Christus ist für die Menschen dort ein Mensch geworden und ihr Bruder.

Sehr unterschiedlich ist auch das Material, aus dem die Krippen gefertigt sind:

Im Laufe des Abends kamen viele Menschen, die großartige Ausstellung zu besehen. Sie waren beeindruckt.
Im Eingangsbereich der Kirche boten die Damen aus dem Kreativkreis heißen Tee und Gebäck an; es schmeckte und wurde reichlich gegessen. Dabei bot sich für die Gäste die Gelegenheit, mit anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Adventsmusik

Alle halbe Stunde erklang Adventsmusik, die mit einem gemeinsam gesungenen Adventslied beendet wurde. An der Orgel gestalteten diese Musik die Kirchenkreiskantoren André Hummel aus Stolzenau-Loccum und Hartmut Reußwig aus Nienburg.
Die Kammermusik für Flöte und Cembalo um 20.00 Uhr gestalteten Berit Hummel (Flöte) und ihr Mann André.
Zum Abschluss gab es ab 20.45 Uhr ein kleines, beeindruckendes Konzert des Nienburger Renaissance-Ensemble mit Hella Bösche, Berit Hummel, Ursula Malpricht, Michael Merkel (Stiftskantor in Loccum), Hartmut Reußwig (alle: Blockflöten), Henning Rother (Renaissance-Posaune) und Michael Merkel (Cembalo). Die Leitung hatte Hartmut Reußwig.
Gespielt wurden zwei Canzonen von Andrea Gabrieli, drei adventliche Liedsätze, eine Canzona von Claudio Merulo und eine Intrada von Christoph Demantius. Mit kurzen Texten und einem gemeinsamen Gebet wurde die Musik als Andacht gestaltet.
Nach der jeweiligen Musik und dem gemeinsam gesungenen Lied wurde eine Adventsgeschichte vorgetragen.

Vom Dunkel zum Licht

Stets hielten sich zahlreiche Gäste hinter Henning Diers und seiner Staffel auf. Sie schauten ihm zu, wie er eine Bilderserie für die Kirche schuf: Vom Dunkel zum Licht.
Nur ein heller Rand lässt auf den ersten Bildern die Konturen von Menschen erkennen. Im Licht der Kerze zeigt sich eine besondere Wirkung. Zum Altarraum hin werden die Bilder und die Menschen auf ihnen immer heller. Den Abschluss bildet ein leuchtendes Kreuz - für den, der Heil und Leben mit sich bringt, gerade auch durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung: Jesus Christus