Mit der Sense mähen
Die Mähdrescher stehen still. Das Getreide ist lange reif. Der ständige Regen läßt keine Erntearbeiten zu.
Mitte August haben sich Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher zum 'Ernteeinsatz' auf einem Bauernhof auf den Weg gemacht. Mit Sense und Anhänger ging es los, einem Landwirt zu helfen, die Ernte einzubringen.
Zunächst wurde Roggen gemäht. Mit einer normalen Sense für Gras gar nicht so einfach. Denn das gemähte Getreide liegt nicht gut zusammen. Trotzdem ging es voran. Allerdings war auch zu merken, dass das Mähen mit der Sense für den Pastor keine alltägliche Arbeit ist und die Übung fehlt.
Viele fleißige Hände
Sense schärfen
Mit einer Sense zu mähen braucht viel Geschick - und eine scharfe Sense.
Früher wurden die Sensen vor jedem Einsatz "gedengelt". Die Schneide wurde auf einen Eisenkopf gelegt und mit der schmalen Seite eines Hammers platt geklopft und damit geschärft. Heute findet man kaum noch die 'Dengelsteine' mit dem Eisenkopf. Und wer könnte eine Sense noch auf diese Weise schärfen. Die Gefahr wäre groß, dass sie gar nicht mehr zu gebrauchen ist.
Allerdings wird eine Sense in kurzen Abständen immer wieder geschärft, in dem man mit einem Streicher beidseitig daran langstreicht. Dieser Streicher wirkt wie Sandpapier - ist wohl auch mit feinem Sand beschichtet.









