Beeren

Im Bereich zwischen Hannover, Nienburg, Walsrode und Celle werden Heidelbeeren angebaut. In den Wäldern wachsen schon immer die kleinen Waldheidelbeeren. Von Nienburg aus fuhr man im Juli in die 'Krähe', um die Früchte zu ernten. Heute werden Heidelbeeren an großen Sträuchern in Plantagen angebaut und geerntet. Aus den reifen Beeren wird Saft, Wein, Gelee, Marmelade oder Kompott zubereitet. Lecker schmecken sie natürlich frisch vom Strauch.

Weitere Themen dieser Seite: Beeren, Gemüse und Wochenmarkt.

Direkt von der Plantage oder auf dem Markt werden die Früchte angeboten und verkauft.

Es gibt noch zahlreiche andere Beerenfrüchte, die wir Menschen als Nahrung für uns ernten - wenn uns die Tiere nicht zuvorkommen. Hier nur noch zwei gezüchtete Sorten und eine in 'freier Natur' häufig anzutreffende Beere:

Beeren

Holunderbeeren wachsen in großen Dolden am Holunderbaum. Die Pflanze wird bis zu sechs Meter hoch. Die Blüten sind gelblich weiß und duften sehr stark. Aus ihnen wird Sirup hergestellt. Auch stark verdünnt schmeckt er noch ähnlich kräftig wie die Blüten duften. In der Volksmedizin werden die Blüten als schweißtreibendes Mittel (Holundertee, Fliedertee) verwendet. Aus den violettschwarzen Früchten wird Saft gewonnen, der gut gegen Erkrankung der Atemwege ist. Himbeeren sind leckere süße Früchte - das wissen auch die kleinen Würmer. Man tut gut daran, die Himbeeren zu pflücken, dann erst nach zu schauen, ob sich innen etwas bewegt. Aber vielleicht schmeckt eine kleine Fleischeinlage ja besonders gut.
Die Pflanzen vermehren sich wuchernd durch die sich im Boden ausbreitenden Wurzeln.
Die Johannisbeere gibt es in drei Farben: gelb, wie diese hier, in rot die häufigste Sorte und schwarz die Frucht mit dem herben Geschmack. Frisch vom Strauch schmecken die Früchte am besten. Sie lassen sich wie alle Beerenfrüchte gut zu Saft, Gelee und Kompott verarbeiten. Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn, drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn.
Oben      

Gemüse

Nienburger Spargel ist berühmt und bekannt. Spargel wächst vor allem auf sandigem Boden. Er braucht viel Wärme und Feuchtigkeit. Von Mitte April bis zum Johannistag, den 24. Juni, wird der Spargel geerntet.
Nach dem Johannestag wachsen die Spargelpflanzen in die Höhe und sammeln neue Kraft für die kommende Saison. Ein Denkmal für unser heimisches Edelgemüse: der Spargelbrunnen in Nienburg.
Oben    
Kartoffeln stammen ursprünglich aus den Hochlagen der Anden in Südamerika. Seefahrer haben die Kartoffel mit nach Europa gebracht. Sie ist Gundnahrungsmittel für Millionen von Menschen in vielen Ländern. Zwiebeln dienen vor allem zum Würzen: Bei der Zubereitung von Wurst und Salat wird mit Zwiebeln gewürzt.
Zuchini ist eine Kürbispflanze. Die Frucht braucht sehr viel Wasser und wächst schnell. Sie wird als Gemüse zubereitet und gegessen. Gurken werden eingelegt zu Essig- oder Senfgurken. Die Spreewälder haben eine besondere Vielfalt geschaffen. Daneben gibt es die wesentlich längeren Salatgurken.
Kürbisse gibt es in vielen Formen und Größen - auch als Zierkürbis. Vor allem in den letzten Jahren werden Kürbisse immer mehr angebaut und gegessen. Die verschiedenen Sorten von Zierkürbissen sind nicht genießbar.
Tomaten wachsen an Sträuchern. Reif sind sie, wenn die Früchte eine kräftig rote Farbe haben. Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn, drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn.
Oben      

Frische Früchte vom Wochenmarkt

       
Vom Feld und aus dem Garten: Auf dem Wochenmarkt werden die Früchte angeboten. Frisches Obst und Gemüse wird gekauft und mit nach Hause genommen: Es ist gesund.
Blumen führen uns mit ihrer Vielfalt an Formen und Farben die Fülle des Lebens vor Augen. An vielen Orten kann man sie frisch auf dem Feld schneiden und mitnehmen. Zu besonderen Anlässen beschenken wir uns gegenseitig mit einem Blumenstrauß.
Oben      

Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn, drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn!
Oben