Heilpflanzen

Das Wissen über die Heilpflanzen ist nicht mehr so verbreitet, wie es vor Jahrzehnten noch war.
Wir zeigen hier einige Heilkräuter. Wer mehr dazu sagen kann, wer weiß, welche Leiden damit gelindert oder geheilt werden können, der schreibe sein Wissen in das Gästebuch auf dieser Seite unten. Ein Gästebuch für Kommentare zur gesamten Website findet sich an anderer Stelle. Wir freuen uns auf viele hilfreiche und nützliche Informationen.

Kräuter: Helfen und Heilen

Der Diptam gehört zu den Rautengewächsen. Er wächst in trockenen Bergwäldern. Die Staude wird bis zu einem Meter hoch. Sie duftet nach Zitronen und steht unter Naturschutz.
Von ihrem Aussehen her wird die Pflanze als Brennender Busch bezeichnet. Sie dient als Heilpflanze - wofür? Wer es weiß, mag es in das Informationsbuch am Ende des Kräutergartens schreiben.
Die Arnika ist eine geschützte Staude auf feuchten Bergwiesen. Ihr deutscher Name beeindruckt: Bergwohlverleih - als Heilpflanze wird sie zur Wundheilung und gegen Blutergüsse verwendet. Sie fällt mit ihrem großen, dottergelben Blütenkörbchen auf.
Herzgespann ist ein Lippenblütler mit rötlichen Blüten. Die Pflanze wird auch Löwenschwanz genannt. Sie wächst besonders an Wegrändern und Schuttplätzen. Sie wird als Tee gegen Herzklopen verwendet. Wer Bauchschmerzen und Blähungen von Kindern lindern wollte, kennt den Fenchel, genauer: den Gewürzfenchel oder Süßen Fenchel. Aus ihm wird Fenchelöl oder Fencheltee zubereitet. Husten und Blähungen werden damit gelindert.
Der Gemüsefenchel hat zwiebelartig verdickte Blattscheiben und wird seinem Namen entsprechend als Gemüse zubereitet. Fenchel riecht würzig, blüht in gelben Dolden und wächst vor allem im Mittelmeerraum. Die Staude wird bis zu 150 Zentimeter hoch.
Das Johanniskraut oder Tüpfelhartheu wächst auf trockenen Wiesen, in lichten Gehölzen oder an Felsen. Die Pflanze wird bis zu einen Meter hoch. Die durchscheinenden Blätter enthalten Öldrüsen.
Die Blüten sind goldgelb, mit schwarzen Punkten und Strichen. Das Johanniskraut wird als Tee zubereitet und dient als Heilpflanze zur Beruhigung.
Der Huflattich hat einen kriechenden Wurzelstock. Im Vorfrühling treibt die Pflanze Stengel mit goldgelben Blütenkörbchen (Korbblülerstaude).
Erst später wachsen die hufsohlenförmigen Blätter; an der Unterseite sind sie filzig-weiß. In der Volksmedizin wird der Huflattich bei Katarrhen der oberen Luftwege angewendet.
Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn, drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn.
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Die Blätter und Stengel der Minze enthalten ätherisches Öl (Menthol). Es gibt ungefähr 20 Arten dieses Lippenblütlers.
Die Grüne Minze dient als Küchengewürz. Aus der Pfefferminze wird das Pfefferminzöl gewonnen. Es dienst als Aromastoff für Genussmittel und Arzneien. Aus den Blättern der Pfefferminze wird Tee gekocht - tut gut für Magen, Darm und Verdauung.
Lavendel ist ein Lippenblütler. Die Pflanze wächst im Mittelmeerraum, auf den Kanarischen Inseln und in Vorderindien.
Der Strauch wird ungefähr 60 Zentimeter hoch. Er trägt filzig behaarte blauviolette Blüten. Aus der Pflanze wird Lavendelöl gewonnen. Lavendel wird als Gewürz im Haushalt und in der Medizin verwendet.
Rosmarin wird bis zu eineinhalb Meter hoch. Die Pflanze wächst im Mittelmeerraum. Sie verbreitet einen aromatisch-harzigen Duft. Die Blätter sind immergrün und die Blüten blau bis violett. Rosmarin ist eine Gewürz-, Zier- und Heilpflanze. Muskatellersalbei ist ein Duft- und Heilkraut unter dem Namen Gartensalbei bei uns bekannt. Die Pflanze wird ungefähr 70 Zentimeter hoch. Sie verbreitet einen stark aromatischen Duft. Die Pflanze hat immergrüne Blätter und violette Blüten.
  Die Wurzel des Süßholzstrauches enthält eine besondere Art von Zucker; dieser wird verwendet, um Lakritz herzustellen. Wenn jemand Süßholz raspelt, sagt er in auffallender Weise einem anderen Menschen Schmeicheleien, um sich beliebt zu machen.  
Alle gute Gabe kommt her von Gott, dem Herrn. Drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt, und hofft auf ihn.
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Informationen zu den Kräutern und Pflanzen

25.03.2008 - Veronika Alteruthemeyer-Beck
Salbei:
Tee bei Halsschmerzen trinken und Gurgeln,
auch bei empfindlichem Magen hilfreich

Lavendel:
hat als Öl, z.B. bei Massagen, im Badewasser oder einfach beim dran schnuppern entspannende Wirkung, z.B. für Menschen, die mit Migräne und Brechreiz im Bett liegen

Rosmarin:
regt die Verdauung an

Pferminze:
Tee ist auch bei Atemwegserkrankungen gut, macht die Nase frei
Öl auf Stirn und Nacken gerieben kann gegen Kopfschmerzen helfen

Huflattich:
Tee gegen Husten

Johanniskraut:
pflanzliches, mildes Mittel gegen Schlafstörungen und Depressionen

25.03.2008 - Veronika Alteruthemeyer-Beck
Zum Diptam:
Die Blüten des Diptam sondern ein brennbares, ätherisches Öl ab, dass sich bei starker Hitze selbst entzünden kann - daher der Beiname "Brennender Busch".
Die Volksheilkunde sagte der Pflanze fiebersenkende, bakterizide sowie auswurffördernde Wirkungen nach.
vgl. wikipedia.org/wiki/diptam

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