Tischabendmahl
Jesus hat mit seinen Jüngern das Passahmahl gehalten. Das Passahfest erinnert die Juden bis heute daran, dass Gott sie aus der Knechtschaft in Ägypten befreit hat.
Bei dem gemeinsamen Essen mit seinen Jüngern zu Beginn das Passahfestes nahm Jesus das Brot. Er brach es, reichte es seinen Jüngern und deutete es auf seinen Leib, der zerbrochen wird.
Er nahm den Kelch mit Wein und deutete ihn auf sein Blut, das vergossen wird - für uns.
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Seit 2003 feiern wir in St. Michael am Gründonnerstag das Abendmahl in besonderer Form: Es erinnert an die Anfänge der christlichen Kirche in den ersten Gemeinden: Die Christen kamen wohl an jedem Abend zusammen. Sie beteten, feierten das Herrenmahl und aßen gemeinsam zu Abend. Zu dem Essen brachte jeder mit, was er an Nahrungsmitteln zu Hause hatte - die einen mehr, die anderen weniger, einige gar nichts. Und es wurden alle satt. Es war ein Liebesmahl; die armen Menschen in der Gemeinde kamen so einmal am Tag zu einer ausreichenden Mahlzeit. Das Abendmahl meint mehr: Jesus Christus, der gekreuzigte, auferstandene und erhöhte Herr, kommt zu uns. Wir nehmen ihn auf in dem Brot, das wir brechen und essen. Wir empfangen ihn in dem Kelch aus dem wir trinken. Der Gastgeber wird selbst zur Gabe. Er wird ein Stück Brot, ein Schluck Wein, unseren Hunger zu stillen, nach - Liebe und Gemeinschaft - Wärme und Geborgenheit - Trost und Mut - Gerechtigkeit und Frieden - Vertrauen und Selbstvertrauen. |
Tischabendmahl