Ehre sei Gott ... Friede den Menschen

 
In der Nähe von Bethlehem waren Hirten auf dem Felde. Es war Nacht. Sie hüteten ihre Herde. Plötzlich erschien ihnen ein Engel, ein Bote Gottes: "Fürchtet Euch nicht!" so sprach er die Hirten an. "Ich verkündige Euch eine große Freude: Euch ist heute der Heiland geboren - Christus, der Herr. Hier in Bethlehem ist er geboren, in der Stadt Davids. Ihr findet ihn in Windeln gewickelt und seine Eltern haben ihn in eine Futterkrippe gelegt." Und sogleich war bei dem Verkündigungsengel eine große Schar von Engeln, himmlische Heerscharen. Sie lobten Gott und sprachen: "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen."
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Die Hirten machen sich auf den Weg

Es wurde wieder Nacht. Die Engel waren weg, die Hirten noch ganz aufgewühlt: Was sollen wir nun tun?

Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die uns der Herr kund getan hat.

Und die Hirten machten sich eilend auf den Weg.
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Weihnachtsgeschichte in Liedern

Anbetung der Hirten

Und die Hirten fanden beide: Maria und Joseph. Dazu auch das Kind; es lag in einer Krippe: der Heiland der Welt. Die Hirten wurden die ersten Prediger des Evangeliums: sie hatten das Kind gerade gesehen und erzählten sofort weiter, was ihnen der Engel von diesem Kind verkündigt hatte. Alle, die die Hirten hörten, staunten und wunderten sich.

Könige folgen dem Stern

Weise, sternkundige Leute waren sie. Sterndeuter - für einige Menschen hat das etwas Anrüchiges - wie Horoskope oder Wahrsagerei. Doch Gott bedient sich der Kunst und des Wissens dieser Menschen, um sie zu dem Kind in der Krippe zu führen.
Die drei Weisen entdeckten einen besonderen Stern; dieser kündigte von einem neugeborenen König, dem König der Welt, dem Friedenskönig.
Die drei machten sich auf den Weg. Sie folgten dem Stern. Ein Umweg zum König Herodes in Jerusalem erwies sich als Irrweg - der neue König ist nicht als 'Königskind' in einem Schloß geboren. In einem Stall kam er zur Welt, das Gotteskind.
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Und sie fanden das Kind, mit Maria und Joseph. Die weisen Männer fielen auf die Knie vor dem Kind. Sie beteten es an. Sie beschenkten es: Gold, Weihrauch und Myrrhe überreichten sie dem Christkind.
Die kostbaren Geschenke haben wohl mit dazu beigetragen, dass aus den weisen Männer Könige wurden.
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Anbetung der Weisen / der Könige

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Traum der Könige



König Herodes hatte die Weisen gebeten: 'Wenn ihr den neuen König gefunden habt, dann kommt wieder bei mir vorbei. Ich will auch hingehen und ihn anbeten.'
Doch Gott erschien den Weisen im Traum. Sie sollten nicht wieder bei Herodes vorbeigehen. So zogen sie auf einem anderen Weg wieder in ihr Land.
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Kindermord

Herodes hatte die Weisen nach Bethlehem geschickt. Sie folgten dem Stern und fanden den neuen König in der Stadt Davids.
Herodes aber hat Angst bekommen um seinen Thron und seine Königsherrschaft: 'Wenn ein neuer König geboren ist, dann ist mein Thron gefährdet.'
So gab er kurzerhand den Auftrag: in Bethlehem sind alle kleinen Jungen zu töten - grausames Morden.
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Vater Josephs Traum



Auch Joseph, dem Vater des Kindes, erschien der Engel im Traum: 'Du mußt mit deiner Frau Maria und dem Kind fliehen. Herodes will das Kind umbringen; er hat Angst um seinen Thron. Flieh mit Maria und dem Kind nach Ägypten.
Die Flucht der Heiligen Familie war auf vielen Briefmarken zum Weltflüchtlingsjahr 1960 das Motiv.
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Flucht der Heiligen Familie

   
 
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Gott geweiht

Lukas erzählt die Geschichte anders: Es war üblich, dass ein neugeborenes Kind nach zehn Tagen in den Tempel gebracht wurde: Darstellung im Tempel. Es wurden Gott Opfer gebracht.
Im Tempel waren zwei sehr fromme Menschen: Hannah und Simeon. Als Maria und Joseph mit ihrem Kind kommen, erkennen die beiden alten Menschen sogleich: dieser ist Gottes Sohn. Und Simeon stimmt einen Lobgesang an: Meine Augen haben deinen Heiland gesehen, den du bereitet hast vor allen Völkern. Ein Licht, zu erleuchten die Heiden, und zum Preis deines Volkes Israel.
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Stille Nacht

Es ist eines der bekanntesten Weihnachtslieder: 'Stille Nacht, Heilige Nacht...' Für mich ist es eines der Lieder, die nicht schon in der Adventszeit gesungen oder gar gedudelt werden können. Ebenso wie das Lied 'O du fröhliche...'
Ein Lehrer in Österreich hat den Text gedichtet. Ein Organist hat die Melodie dazu komponiert: Josef Mohr und Franz Gruber. Dieses Lied ist in unzählige Sprachen übersetzt. Überall auf der Welt wird es gesungen: '...Christ, der Retter ist da.'
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