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Gott und der Glaube an den gekreuzigten und auferstandenen Christus, das stieß in unserer Welt schon immer auf Unverständnis. Paulus schreibt es in seinem ersten Brief an die Korinther (V. 18+23) so:

Wir predigen den gekreuzigten Christus;
den Juden ein Ärgernis,
und den Griechen eine Torheit;
denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen;
uns aber, die wir selig werden, ist es eine Gotteskraft.

Wer sich zu Gott bekennt und sich in der Kirche engagiert, wird auch heute oft belächelt. Mit Interesse habe ich unter nienburg-online die Voten der Umfrage gelesen; alle waren sie negativ: Kirche ist völlig out. Zur Kirche gehe ich so wie so nicht. Ich habe nicht gewählt, weil ich nicht an Gott glaube.

Das war Ansporn genug, allen, die als Kirchenvorsteherin und Kirchenvorsteher in St. Michael eingeführt wurden, eiin besonderes Geschenk zu machen - praktisch und fromm:
Jeder und jeder bekam eine Tasse, verziert mit dem Altarbild des erhöhten Christus. Er segnet die Seinen, spricht sie an, sieht sie an. Durch ihn sind wir angesehene Leute.
Den Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsthern von St. Michael soll keiner nachsagen können, sie hätten nicht alle Tassen im Schrank, weil sie sich in der Kirche und für die Verkündigung des Evangeliums engagieren.



Nach dem Gottesdienst, der erstaunlich gut besucht war, waren alle herzlich eingeladen, zu einem kleinen Empfang im Eingangsbereich der Kirche zusammen zu bleiben. So kamen bei kühlen Getränken noch interessante Gespräche zu Stande.