Sie sind hier: Porträt Kirchenvorstand

Kirchenvorstandswahl 2006


Kirche lebt durch uns alle. Es sind nur noch wenige Wochen bis zur Kirchenvorstandswahl, bei der die Gemeindeglieder bestimmen, welche Frauen und Männer in den nächsten sechs Jahren unsere Kirchengemeinde St. Michael verantwortlich leiten sollen. Die Kandidatinnen und Kandidaten werden Ihnen in der folgenden Tabelle vorgestellt.

Zur Kirchenvorstandswahl wird an alle Gemeindeglieder ein Brief verteilt, der wichtige Informationen zur Wahl enthält. In dem Brief befindet sich auch ein Fragebogen, dessen Beantwortung der Landeskirche aber auch den Gemeinden Grundlagen für die Zukunftsplanung liefern soll. Die Meinung jedes Einzelnen ist deshalb wichtig.

Wahl und Fragebogenaktion sind unabhängig voneinander. Sie können selbstverständlich auch wählen, wenn Sie den Fragebogen nicht beantworten wollen.
Für die Abgabe Ihrer Stimme erhalten die Gemeindeglieder einen Wahlbenachrichtigungsbrief. Er bestätigt, dass sie in die Wählerliste eingetragen sind und informiert Sie, zu welchen Zeiten sie wählen können. Der einzige Wahlraum in St. Michael ist das Gemeindehaus St. Michael in der Martinsheidestraße 2.

Selbstverständlich ist auch Briefwahl möglich. Die entsprechenden Unterlagen können im Gemeindebüro bis zum 23. März persönlich oder telefonisch angefordert werden.

Alle wahlberechtigten Gemeindeglieder sind aufgefordert, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Sie nehmen nicht nur Einfluss auf die Zusammensetzung des Kirchenvorstandes, sondern geben den Gewählten auch ein Zeichen Ihres Vertrauens. Ein möglichst großer Zuspruch ist eine wichtige Unterstützung für die künftige Arbeit der neuen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher.

Kirche lebt durch uns alle!

Kandidaten für den Kirchenvorstand

Ich heiße Willy Biermann und bin 59 Jahre alt. Geboren und aufgewachsen bin ich in Nienburg. Ich lebe jetzt seit 26 Jahren im Nordertor und unterrichte an der BBS Nienburg. Ich war immer der Meinung, dass Kirche ganz wichtige Aufgaben in unserer Gesellschaft hat. Nur, wie sie diese Aufgaben angepackt hat, damit war ich nicht immer einverstanden. Meiner Meinung macht man es sich zu leicht, wenn man nur immer von Anderen etwas erwartet und an Andere Ansprüche stellt und selbst keine Verantwortung übernimmt. Ich habe mich daher entschlossen, bei den diesjährigen Kirchenvorstandswahlen wieder zu kandidieren. Mein Name ist Karin Buder und ich bin 59 Jahre alt. Ich stelle mich für die Kirchenvorstandswahl zur Verfügung, weil ich mir vorstellen kann, mich zum Wohle der Kirchengemeinde einzusetzen. Speziell denke ich an die Sanierung der Altarfenster und des Gangs. Des Weiteren steht für meine Arbeit im Kirchenvorstand das Thema „Umgang mit Menschen“ im Vordergrund. Mit GOTTES Hilfe werden wir s e i n e und unsere geplanten Ziele erreichen. HALLELUJA !!!
Ich heiße Robert Fisch, bin 1940 in Nienburg geboren, verheiratet und habe zwei Söhne. Bis 2003 war ich 48 Jahre bei der Bahn im Umweltschutz tätig. In den letzten Jahren habe ich an mehreren evangelisch theologischen Seminaren teilgenommen. Ich bin sehr interessiert, mich in die Kirchenvorstandsarbeit einzubringen und diese mit zu gestalten. Vor einigen Jahren habe ich bereits dem Bauausschuss des Kirchenvorstandes angehört. Ich würde mich freuen, im Kirchenvorstand und in der Gemeindearbeit mitwirken zu können. Ich heiße Dieter Heidrich und bin 1942 in Niederschlesien geboren. Nach meiner Pensionierung als Bundesbahnbe-amter und dem Tod meiner Ehefrau suche ich ein neues Betätigungsfeld im sozialen Bereich. Ich würde gern den Kirchenvorstand von St. Michael als neues Mitglied bei seinen vielfältigen Aufgaben, die wohl vor allen Dingen im sozialen Umfeld der Kirchengemeinde zu suchen wären, mit engagierter Arbeit unterstützen. Die Pflege zwischenmenschlicher Kontakte halte ich dabei für sehr wichtig.
Mein Name ist Wolfgang Holz; ich bin 70 Jahre. Nach mehrjähriger Kirchenvorstandstätigkeit möchte ich meine Erfahrungen und meine Arbeitskraft noch einmal in den Dienst der Sache stellen. Ich würde weiterhin meine Aufgaben vor allem in den Bereichen Organisation und Finanzen sehen. Mein Name ist Wolfgang Kirchner; ich bin 52 Jahre alt. Warum ich mich für den Kirchenvorstand bewerbe? Weil ich das Gemeindeleben aktiv mitgestalten möchte, weil St. Michael ein wichtiger Bestandteil des Nordertors ist und bleiben muss. Als „Neukandidat“ kann ich noch keine Arbeitsschwerpunkte benennen. Ich will dort mitarbeiten, wo meine Erfahrungen und Fähigkeiten von Nutzen sind.
„Im neuen Kirchenvorstand möchte ich meine Erfahrungen und Erkenntnisse nutzen, die ich als Kirchenvorsteher in den letzten sechs Jahren sammeln konnte. Mein Ziel ist es, dass sich die Menschen im Nordertor auch in ihrer Kirchengemeinde wohlfühlen. Betreut und gut aufgehoben in der Kirche kann vielleicht ein Stück Lebensqualität bedeuten. Mein Ziel wäre es hier, an Kontakte, die über den Kindergarten entstehen, anzuknüpfen und aufzuzeigen, dass die christliche Botschaft mit der Lebenswirklichkeit durchaus verbunden ist.“ Jürgen Lucas, 61 Jahre. Karin Lünstedt, wohnhaft seit 15 Jahren in der Sedanstraße, 47 Jahre, verheiratet, 4 Kinder; Mitglied im Kirchenvorstand seit 6 Jahren. Mir liegt besonders die Arbeit mit Kindern in unserer Gemeinde und die Gestaltung von „etwas anderen“ Gottesdiensten am Herzen.
Horst Prüfer; ich bin 55 Jahre alt, habe einen erwachsenen Sohn und bin seit 30 Jahren im Nordertor Zuhause.Mein Engagement galt in den vergangenen Jahren im Kirchenvorstand dem Zusammenhalt der Menschen in unserer Kirchengemeinde St. Michael und einer lebendigen Gemeinde. Jung und alt sollen nach meinen Vorstellungen hier einen Ort der Besinnung, des Gesprächs, des Miteinanders und der Freude finden. Hierfür möchte ich mich auch weiterhin einsetzen Turnusgemäß finden in diesem Jahr die Neuwahlen zum Kirchenvorstand auch in St. Michael statt.
Aus Anlass dieser Neuwahl möchte ich mich als geborene Nienburgerin dieser Aufgabe stellen.
Es wird mir ein Bedürfnis sein, den Zusammenhalt unserer Gemeinde mit vielen Ideen zu fördern. Erna Weber, 65 Jahre

Wahltag



Pünktlich um 16.00 Uhr hat Werner Feldmann die Wahlhandlung beendet.
Selbst war Werner Feldmann 30 Jahre Kirchenvorsteher an St. Michael. Er ist der beste Kenner der Kirche St. Michael. Jetzt hat er zum zweiten Mal den Wahlvorstand bei einer Kirchenvorstandswahl geleitet.
Vormittags um 9.30 Uhr hatte Werner Feldmann mit seinen Kolleginnen und Kollegen im Wahlvorstand alles vorbereitet. Die Wahlhandlung wurde eröffnet. Die Wählerinnen und Wähler konnten kommen.


Durchgehend konnte von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr gewählt werden. Gleich nach dem Gottesdienst, der gegen 11.00 Uhr zu Ende war, gab es sogar erstaunlich großen Andrang im Wahllokal. Über Mittag setzte eine deutlich spürbare Flaute ein. So gab es für den Wahlvorstand eine ruhige Zeit. Allerdings nahm das Interesse an der Wahl am frühen Nachmittag zum gemeinsamen Kaffeetrinken wieder zu.
Auch Kinder kamen mit, um sich über den Ablauf einer Kirchenwahl zu informieren - schließlich war ihr Vater Marco Behrens mit im Wahlvorstand.



Ab 15.00 Uhr haben Erika Stöbesand, Margarete Patz und Erna Weber wieder eine Kaffeetafel angeboten. Es gab leckeren Kuchen, reichlich! Der heiße Kaffee schmeckte auch bei dem warmen und frühlingshaften Wetter gut. So waren die Tische für einige Stunden gut besetzt. Es wurde munter erzählt und fröhlich geplaudert.

Von 2251 wahlberechtigten Gemeindegliedern in St. Michael haben 193 gewählt; das sind nicht einmal 10%. Allerdings läßt sich diese Zahl auch positiv formulieren: Bei ungefähr 250 Wahlberechtigten weniger als vor sechs Jahren haben 27 Menschen mehr gewählt als im Jahr 2000. Somit ist die Wahlbeteiligung prozentual sogar um über 30% gestiegen.
Nachdem die Wahlhandlung beendet war, wurden die Stimmzettel zunächst überprüft, geordnet und später ausgezählt.

Wahlergebnis der KV-Wahl 2006

Als Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen wurden gewählt:

Wolfgang Holz, 150 Stimmen
Willi Biermann, 128 Stimmen
Karin Lünstedt, 115 Stimmen
Erna Weber, 114 Stimmen
Jürgen Lucas, 98 Stimmen
Karin Buder, 95 Stimmen
Horst Prüfer, 90 Stimmen

Als Ersatzkirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen wurden gewählt:

Robert Fisch
Dieter Heidrich
Wolfgang Kirchner