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Warum???


In der Nacht vom 7. auf den 8. Oktober 2006 wurde in das Gemeindehaus eingebrochen. Der Vandalismus ist erschreckend! Zu klauen gab es und gibt es nicht viel; so wurde vor allem ein einfacher PC entwendet, die für einfache Büroarbeiten ausgelegt ist - für Spiele völlig untauglich!
Der angerichtete Schaden steht in keinem Verhältnis zu den entwendeten Sachen.
Mit brutaler Gewalt wurde die Scheibe der Verandatür im kleinen Gemeinderaum zerschlagen; sie war aus Sicherheitsglas. So verschaften sich die Einbrecher Zugang zum Haus. Zur Sicherheit, um einen schnellen Fluchtweg zu bekommen, haben sie die Eingangstür des Gebäudes aufgehebelt.
Das Büro ist extra noch verschlossen. Auch hier wurde ein Fensterfeld aus der Tür herausgeschlagen, so dass die diebe ins Büro kamen.

Feuer gelegt

Die Vorhänge im Büro waren heruntergerissen und hingen durchs Fenster nach draußen. Den Einbruch beendeten die Diebe mit einer Brandstiftung. Sie zündeten einen der zwei Schwingstühle aus Stahlrohr an. Das Schaumstoffmaterial brennt freilich schlecht; aber er verschmort und tropft brennend zu Boden.
Von dem Stuhl ist nur der Rohrrahmen übrig geblieben. Papiere auf dem Schreibtisch haben in die Platte ein Loch gesenkt. Der Fußboden hat ein großes Brandloch. Die Decke und die Deckenlampen waren verschmort und angesenkt.
Ein Bild der Verwüstung!


Durch die eingeschlagene Scheibe in der Bürotür zogen Rauch und Schaumstofffäden durchs ganze Gemeindehaus. Alle Räume und Möbel waren beschädigt und verdreckt. In den Ecken sah es aus, als hingen dort Spinnengewebe, die den Ruß angezogen hätten.


Sogar die in die Decken der Gemeinderäume eingelassen Lampen mussten alle herausgebaut und gereinigt werden. Rauch und Ruß waren in die Verkleidung eingezogen. Die Isolierung unter der Decke war schwarz vom Ruß.

Schnelle Sanierung



Robert Fisch, neues Mitglied im Kirchenvorstand und großer Fachmann in allem was mit Bau zusammenhängt hat für den Kirchenvorstand St. Michael die Sanierung in die Hand genommen; er hat viele Stunden gearbeitet, um stets vor Ort zu sein und die Arbeiten der Handwerker zu koordinieren.


Die Versicherung, VGH aus Hannover, war sofort zur Stelle mit ihrem Nienburger Mitarbeiter und hat den Kontakt zu einer Firma geknüpft, die auf Brandsanierung spezialisiert ist: Die Firma Droste war mit mehrern Personen länger als eine Woche jeden Tag vor Ort, um alle Schäden zu beseitigen.
Auch die örtlichen Handwerkerfirmen, denen die Elektro-, Tischler- und Malerarbeiten übertragen wurden haben sehr schnell und gut die nötigen Arbeiten erledigt.

Wieder benutzbar


Die Firma Droste hatte alle Stühle mit in ihre Firma genommen, dort gereinigt und mit Ozon behandelt - um auch den Brandgeruch aus den Polstern heraus zu kriegen.

Für eine Nacht wurde auch das Gemeindehaus mit Ozon befüllt; nun riecht man nichts mehr von dem, was da angestiftet war.

Ende Oktober konnten wir das Gemeindehaus - noch mit Einschränkungen - wieder benutzen.