Teil der Martinsheide
Grundriß damals und heute
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In seinem Grundbestand wurde das Gemeindehaus nicht verändert. Links ist der Grundriss des 'alten Gemeindehauses wiedergegeben. Rechts sehen Sie den den geplanten Grundriss für den Umbau. |
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Umbau nötig
Mit dem Verkauf des vorgenannten Reihenhauses entstand die finanzielle Grundlage für die Behebung der nach fast 40 Jahren Nutzung entstandenen Mängel und für die Anpassung des Gemeindehauses an die gewandelten Anforderungen der 90er Jahre. Mangelhaft waren insbesondere die Teeküche im engen Flur, die absolut fehlenden WC-Anlagen im Erdgeschoss, die nicht mehr funktionsgerechten Faltwände zwischen den einzelnen Räumen, die veralteten Elektroinstallationen, die unzureichende Wärmedämmung im Dach, die verbrauchte Anstriche und Fußböden sowie der wenig einladende Eingangsbereich. Aus dem Verkauf des bebauten Reihenhaus-Grundstücks entstand aber auch das Erfordernis, das Gemeindebüro im Gemeindehaus unterzubringen. Ziemlich schnell war klar, dass an eine Ausweitung der Kubatur nicht zu denken war, d.h. Unterbringung im Bestand.
Wunderschön geworden
Wie geplant
Nach der Untersuchung mehrerer Alternativen wurde in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Kirchenvorstand am 04. Juni 1998 das Konzept E beschlossen. Dieses Konzept enthielt folgende wesentlichen Dinge: Unterbringung von Gemeindebüro mit Abstellraum, offener Teeküche, Behinderten-WC und Foyer im Eingangsbereich etwa dort, wo früher der Konfirmandenraum lag einschließlich Aufhebung des dort bisher verlaufenden FluresVerschiebung der Gemeinderäume nach Osten mit Absenkung der massiven Stahlbetondecke unter der Bühne
Dieses Konzept wurde erfreulicherweise bis auf wenige Änderungen realisiert.
Die Einweihung mit Landessuperintendent Arndt de Vries fand am Sonntag, den 18. Juni 2000 statt.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Plänen und Fotos oder kommen Sie zu einem Besuch nach Nienburg. Wir freuen uns auf Sie!
Winterkirche
- In der letzten Zeit wird das Gemeindehaus auch als Winterkirche genutzt, um Heizkosten zu sparen. Jeweils am Sonntag nach Epiphanias zieht die Michaelsgemeinde um. Dazu wird die Faltwand zwischen den beiden Gemeinderäumen geöffnet und so entsteht ein qualitätsvoller Raum für die gemeinsame Feier des Gottesdienstes. Mit etwas Glück schenkt dann die Vormittagssonne der versammelten Gemeinde ein freundlichen Licht, - vgl. die nachfolgenden Fotos.
- Winterkirche in einem so schönen Gemeinderaum ist ein gutes Modell in der hannoverschen Landeskirche.
Gott zu Lob und Dank
Planung und Bauleitung lagen in den Händen des Amtes für Bau- und Kunstpflege Verden, Dipl. Ing. Architekt Jan Simonsen und Dipl. Ing. Andreas Brandt.
Für den Kirchenvorstand hat der damalige Vorsitzende, Herr Wolfgang Holz, das Projekt mit viel Mühe und Sachverstand begleitet.
Klaus Lünstedt
Baudirektor und Leiter des Amtes für Bau- und Kunstpflege Verden
31. Januar 2005
Kontakte:
W.Holz_ni@t-online.de
Heinrich.Schulze@evlka.de
Klaus.Luenstedt@evlka.de


















