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Teil der Martinsheide




Das langgestreckte Gemeindehaus schließt das Kirchengrundstück städtebaulich nach Norden ab und enthält im Erdgeschoss drei zusammenschaltbare Gemeinderäume mit einer Bühne. Im Kellergeschoss liegen weitere Räume mit teilweise guter Belichtung zum Tiefhof und selbstständiger Erschließung.

Grundriß damals und heute



In seinem Grundbestand wurde das Gemeindehaus nicht verändert. Links ist der Grundriss des 'alten Gemeindehauses wiedergegeben. Rechts sehen Sie den den geplanten Grundriss für den Umbau.

Umbau nötig

Mit dem Verkauf des vorgenannten Reihenhauses entstand die finanzielle Grundlage für die Behebung der nach fast 40 Jahren Nutzung entstandenen Mängel und für die Anpassung des Gemeindehauses an die gewandelten Anforderungen der 90er Jahre. Mangelhaft waren insbesondere die Teeküche im engen Flur, die absolut fehlenden WC-Anlagen im Erdgeschoss, die nicht mehr funktionsgerechten Faltwände zwischen den einzelnen Räumen, die veralteten Elektroinstallationen, die unzureichende Wärmedämmung im Dach, die verbrauchte Anstriche und Fußböden sowie der wenig einladende Eingangsbereich. Aus dem Verkauf des bebauten Reihenhaus-Grundstücks entstand aber auch das Erfordernis, das Gemeindebüro im Gemeindehaus unterzubringen. Ziemlich schnell war klar, dass an eine Ausweitung der Kubatur nicht zu denken war, d.h. Unterbringung im Bestand.

Wunderschön geworden

Die neue Teeküche ist sehr großzügig eingerichtet. Sie wird viel genutzt. Vom Flur gehen die einzelnen Räume nach rechts ab: Büro, Teeküche, Gemeinderaum Eins und Zwei.
Das Büro ist für die Gemeindeglieder gut erreichbar im Erdgeschoss untergebracht; leider sind die Öffnungszeiten mit sechs Wochenstunden inzwischen sehr bescheiden - mehr ist nicht zu bezahlen. Der Eingang zum Gemeindehaus und die Toilette im Erdgeschoß sind behindertengerecht gestaltet.
Die Teile der Faltwand zwischen den beiden Gemeinderäumen lassen sich in eine Nische schieben; für größere Veranstaltungen sehr nützlich. Vor dem Gemeindehaus sind zwei Parkplätze für Besucher ausgewiesen.

Wie geplant

Das Büro: hell und freundlich


Nach der Untersuchung mehrerer Alternativen wurde in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Kirchenvorstand am 04. Juni 1998 das Konzept E beschlossen. Dieses Konzept enthielt folgende wesentlichen Dinge: Unterbringung von Gemeindebüro mit Abstellraum, offener Teeküche, Behinderten-WC und Foyer im Eingangsbereich etwa dort, wo früher der Konfirmandenraum lag einschließlich Aufhebung des dort bisher verlaufenden FluresVerschiebung der Gemeinderäume nach Osten mit Absenkung der massiven Stahlbetondecke unter der Bühne
Dieses Konzept wurde erfreulicherweise bis auf wenige Änderungen realisiert.

Die Einweihung mit Landessuperintendent Arndt de Vries fand am Sonntag, den 18. Juni 2000 statt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Plänen und Fotos oder kommen Sie zu einem Besuch nach Nienburg. Wir freuen uns auf Sie!


Winterkirche

Gott zu Lob und Dank

Die Atmosphäre ist eine ganz eigene - die Gottesdienste sind familiärer als in der großen Kirche mit Platz für 600 Menschen. Einigen Menschen ist der Gemeinderaum allerdings auch zu eng - sie bleiben im Winter den Gottesdiensten fern. Andere schätzen gerade die Nähe, sie erleben Wärme und Geborgenheit und nutzen die Möglichkeit zu Gesprächen.
Im Gemeindehaus erklingt anstelle der Orgel ein Klavier. In diesem Jahr wurde in St. Michael der Weltgebetstag für die Gemeinden der Stadt Nienburg gefeiert; das Gemeindehaus war angemessen. Der Abend der Begegnung und der Gottesdienst wurden so zu einer Einheit.

Planung und Bauleitung lagen in den Händen des Amtes für Bau- und Kunstpflege Verden, Dipl. Ing. Architekt Jan Simonsen und Dipl. Ing. Andreas Brandt.

Für den Kirchenvorstand hat der damalige Vorsitzende, Herr Wolfgang Holz, das Projekt mit viel Mühe und Sachverstand begleitet.

Klaus Lünstedt
Baudirektor und Leiter des Amtes für Bau- und Kunstpflege Verden
31. Januar 2005



Kontakte:
W.Holz_ni@t-online.de
Heinrich.Schulze@evlka.de
Klaus.Luenstedt@evlka.de