Gottesdienst zu Beginn
Den Festgottesdienst zum Jubiläum gestalteten der geistliche Vizepräsident des Landeskirchenamtes, Arend de Vries, Superintendent Martin Lechler, und Gemeindepastor Heinrich Schulze zusammen mit dem Posaunenchor des Kirchenkreises und Hartmut Reußwig an der Orgel.
Über die Lokalzeitung, die Festschrift und persönliche Briefe waren viele Menschen eingeladen worden - und sie hatten die Einladung angenommen. So konnte zu Beginn eine große Festgemeinde begrüßt werden. Und zum Sonntag Kantate wurde der Gottesdienst besonders musikalisch gestaltet; auch die Gemeinde konnte viel singen.
In seiner Predigt verwies Arend de Vries vor allem darauf, dass die Kirche St. Michael liturgisch und theologisch sehr durchdacht geplant und erbaut worden ist; sie ist eine "predigende Kirche", was man nicht unbedingt von allen nach dem Krieg erbauten Kirchen sagen kann. In den fünfziger Jahren wollte man - auch mit den Kirchengebäuden - näher zu den Menschen gehen, an die Orte, wo sie wohnen. Heute ist die Tendenz eher wieder anders herum und zur Zeit würde eine Kirche, wie St. Michael in Nienburg, kaum gebaut und ebenso wenig eine Gemeinde neu gegründet werden.
Trotzdem gilt: Was damals gemacht wurde, war und ist gut. Und für uns gilt es zu nutzen, was unsere Väter und Mütter uns aufgebaut haben. Ein Kirchengebäude lebt natürlich nicht aus sich selbst heraus, sondern ist ein lebendiger Ort durch die Menschen, die sie nutzen, sich in ihr versammeln und alles vor Gott bringen und miteinander teilen, was das Leben ausmacht.
In einem eingeschobenen Werbeblock lud Arend de Vries darum herzlich ein, die Gottesdienste zu besuchen und die Veranstaltungen der Gemeinde nicht nur konsumierend zu nutzen, sondern sie auch mit zu gestalten.
Die Predigt von Arend de Vries [307 KB]
ist als PDF-Datei anzusehen, zu lesen oder herunter zu laden.
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Nach dem Gottesdienst war eine kurze Pause angesagt. So hatten alle Gäste die Gelegenheit, sich die Beine zu vertreten, andere Gäste zu begrüßen oder sich etwas zu Trinken zu holen. Die Pause wurde gerne genutzt. Viele sahen sich die Ausstellung an oder kamen mit anderen Festgästen ins Gespräch. Es war eine fröhliche und gelöste Stimmung. anschließend galt es wieder, zu sitzen und zu zu hören. |
Der Empfang
Als Vorsitzender des Kirchenvorstandes begrüßte Wolfgang Holz nach der Pause die zahlreichen Gemeindeglieder und die besonders zu diesem Anlass geladenen Gäste von außerhalb.
Gekommen waren die früheren Pastoren Ingo Schröder, Hans Finette, mdie auch beide ein Grußwort sprachen, und Karsten Brüggemann.
Auch frühere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Gemeinde waren der Einladung gefolgt - Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen, Gemeindehelferinnen und Diakoninen, Krichenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher, eine frühere Sekretärin.
Aus den Anfängen der Kirche waren die Ehefrau, der Sohn und zwei Enkel des Architekten Peter Hybotter der Einlaldung gefolgt. Sie hatten aus Hannover auch Siegfried Zimmermann mitgebracht, von dem die Keramikfigur "St. Michael" an der Westfront der Kirche stammt. Da der Ortspastor Heinrich Schulze mit Siegfried Zimmermann in einer früheren Gemeinde bei einer Kirchentür zusammengearbeitet hatte, war die Freude über das Wiedersehen bei beiden sehr groß.
Grußworte
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Grußworte sprachen Rolf Warnecke [634 KB]
als Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Nienburg, Martin Lechler als Superintendent des Kirchenkreises Nienburg, Ingo Schröder (leider ohne Foto) und Hans Finette als ehemalige Pastoren von St. Michael. So weit ich die Grußworte zugemailt bekommen habe, sind Sie über den Link auf dem entsprechenden Namen als PDF-Datei anzusehen und gegebenenfalls herunter zu laden. |
Grußwort mit Geschenk
Für das christliche Jugenddorf sprach Herr Barteaux ein Grußwort. An seiner Seite hatte er zwei Jugendliche, die in der Tischlerwerkstatt des Jugenddorfes für St. Michael eine Sitzgruppe gebaut haben.
Diese wurde der Gemeinde übergeben.
Jetzt wird das Geschenk auch gleich genutzt: im Altarraum der Kirche liegen auf dem Tisch viele Ordner mit Fotos aus der Gemeindegeschichte. Auf den kombinierten Bänken kann man gut sitzen und in den alten Bänden stöbern.
Die Ausstellung
Thomas Gatter, als Leiter der Stadt- und Kreisarchivs, hat aus Unterlagen - vor allem von Karin Hokansson und der Stadt - eine sehenswerte Ausstellung im Altarraum der Kirche und im Glasgang aufgebaut.
Mit einem interessanten Vortrag, in dem er einen weiten Horizont aufmachte, eröffnete Thomas Gatter die Ausstellung
Das Festessen
Nach der Eröffnung der Ausstellung waren alle Gäste herzlich in das Gemeindehaus eingeladen: Die "Suppenküche St. Michael" lud ein mit kräftiger und sättigender Spargelsuppe - dazu Fladenbrot. Die vierzig Liter Suppe und acht Fladenbrote waren eher verzehrt als alle satt waren. Es schmeckte vorzüglich und bei intensiven Gesprächen an den Tischen blieben die Menschen gerne noch zusammen. Zwischendurch gingen immer wieder einzelne Menschen in die Kirche, sich die Ausstellung an zu sehen.





















