Sorgen waren da: wird das Wetter halten? Regen war für den Nachmittag angesagt.
Zunächst konnten wir ohnehin im Trockenen beginnen: in der Kirche St. Michael. Um 11.00 Uhr begann der Gottesdienst. Die Kinder und Mitarbeitenden unserer Kindertagesstätte hatten ihn vorbereitet und haben ihn mit gestaltet.
Ausgangspunkt war der 19. Psalm:
Der Himmel erzählt von der Ehre Gottes;
und die Welt erzählt seiner Hände Werk.
Gott hat der Sonne ein Zelt am Himmel gemacht.
Sie geht wie ein Bräutigam aus seinem Zimmer
und freut sich wie ein Held.
Sie darf auf ihrer Sonnenbahn laufen.
Ihre Strahlen und ihre Kraft lassen Blumen und Bäume wachsen.
Sie Sonne gibt uns Menschen Wärme und Kraft.
Wir genießen ihre Strahlen im Gesicht.
Unter der Sonne erreichen wir alle unsere Größe.
Hasen, Schmetterlinge, Hunde, Enten, Frösche und alle anderen leben unter ihr.
Die Sonne erhellt alles.
Nichts bleibt vor ihrer Glut verborgen.
Nach Orgelvorspiel und Begrüßung wurde der Gottesdienst mit dem Kanon "Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn. Sei gelobet der Name des Herrn" eröffnet.
Die Kinder haben den 19. Psalm szenisch dargestellt und das Tanzlied "Im Licht der Sonne" vorgetragen und vorgeführt.
In der Predigt wurde auf dem Hintergrund von Psalm 19 herausgestellt, dass das Gesetz Gottes mit der Sonne verglichen wird: Gottes Gebote bringen ans Licht, was wir tun; es sei Böses oder Gutes. Gottes Gebote wollen uns helfen, Gutes zu tun, Gemeinschaft zu gestalten und für den Mitmenschen einzutreten; so können wir einander das Leben hell machen.
Als Christen können wir noch mehr sagen; in einen Liedvers heißt es so:
"Die Sonne, die mir lachet, ist mein Herr Jesus Christ."
Mit Jesus Christus ist das Licht neuen Lebens in unsere Welt gekommen.
Das Böse, das wir tun, muss nicht im Dunkel bleiben; vielmehr kann es angesehen, angesprochen und vergeben werden - so ist ein neuer Anfang möglich.
Zugleich erscheinen wir in einem ganz neuen Licht: Wir sind Kinder Gottes - von ihm geliebt und angenommen.
Nach dem Gottesdienst hatten die Mitarbeitenden der Kindertagesstätte ein vielfältiges Programm für Kinder zusammengestellt:
- einen Klettergarten
- Bastelmöglichkeiten
- Mandala legen aus Blütenblättern
- Pizza Essen
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Spiel und Spaß für die Kinder - viele Mitarbeitende der Kindertagesstätte waren engagiert. |
Jubiläumsfest unter den Eichen
St. Michael hat einen ganz besonderen Festplatz: Vor der Westfront der Kirche unter den eichen. Dort verbreitete sich Biergarten-Athmosphäre.
Viel Musik wurde geboten: Die Happy Jazz Paraders unter der Leitung unseres Kirchenvorstehers Jürgen Lucas wußten die große Besucherschar über ein-einhalb Stunden prächtig zu unterhalten.
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Happy Jazz Paraders und 'Kirchentagsduo' auf Erfolgskurs |
Musik liegt in der Luft
Weitere musikalische Vorträge brachten "Der Nienburger Wind", die Akkordeongruppe der Naturfreunde Nienburg mit dem ehepaar Simon.
Ute Hoffmann und Brigitte Brüning sangen Kirchentagslieder und begleiteten sich dabei selbst mit ihren Gitarren.
Friederike Staffhorst und Julian Westerwerk boten Lieder aus Musicals dar.
Ein erstaunlich abwechslungsreiches Programm von hoher Qualität.
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Happy Jazz Paraders und Songs aus Musicals |
Essen und Trinken
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Nach dem Gottesdienst, als die Happy Jazz Paraders musizierten, war Gelegenheit, sich mit Bratwurst und Steak oder einer kräftigen Portion Gulasch zu stärken und das gute Essen mit kühlen Getränken herunter zu spülen. Viele Frauen aus der Gemeinde hatten Kuchen gesprendet - so viel Kuchen hatte unser Gemeindehaus bisher noch nicht beherbergt. "Der wird nie aufgegessen", war die einhellige Meinung. - Es blieb nur wenig übrig. Der Kuchen war lecker. Alles hat vorzüglich geschmeckt. l |
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Gulasch, Steaks und Bratwürste wurden alle. Vom Kuchen blieben wenige schmackhafte Krümel. |
Ganztägig viele Gäste
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Unser Jubiläumsfest war ausgesprochen gut besucht: Nach dem Gottesdienst waren noch viele Familien mit kleinen Kindern anwesend. Im Laufe des Nachmittags kamen immer wieder neue Gäste hinzu. Drei Ehepaare und eine Familie waren aus Föhrste, Imsen und Wispenstein an der Leine angereist. |
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Es gab viel zu hören, zu sehen, zu erzählen und zu lachen. |
Ein besonderer Höhepunkt des Festes war zum Schluss - leider mit einigen Tropfen Regen vermischt:
Eine Modenschauf der "Fünfziger Jahre".
Die Modells aus der Gemeinde St. Michael haben sich hervorragend bewährt. Es hat ihnen Spaß gemacht - vor den vielen Gästen in den nicht mehr aktuellen Kleidungsstücken auf zu treten.
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Modisch war es schon - vor 50 Jahren. |
Riesen Tombola
Wertvolle Preise gab es bei der Tombola zu gewinnen.
Kirchenvorsteherin Erna Weber hatte viele Firmen und Geschäftsleute angesprochen - und zahlreiche wertvolle Preise für die Tombola erhalten:
- Reisegutschein über 100,00 €
- Eine Busreise in den Harz
- Eine Reise nach Cuxhaven
- Zahlreiche Einkaufsgutscheine bei Nienburger Geschäftsleuten
- Einen Rundflug über unsere schöne Stadt
- Eine Dampferfahrt auf der Weser
- Gutscheine für ein gutes Essen von verschiedenen Gasthäusern.
- und vieles andere mehr...
Bei der Tombola gab es 400 Preise. So hat jedes zweites Los gewonnen.
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Allen, die einen der wertvollen Preise gestiftet haben, gilt ein herzlicher Dank der Kirchengemeinde! |
Historische Tänze
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Elvira Reinke war viele Jahre Kirchenvorsteherin in St. Michael. Jetzt wohnt sie mit ihrem Mann im Süden der Stadt. Schon seit vielen Jahren leitet sie eine Tanz- und Trachtengruppe. Zum Jubiläum von St. Michael wurden Tänze vergangener Jahrhunderte aufgeführt. |
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In farbenprächtigen Trachten vergangener Jahrhunderte wurde getanzt. |
Wir waren dabei:
Einige Personen und Aktivitäten von unserem Fest:
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Auf- und Abbau
Bereits drei Stunden vor Beginn des Gottesdienstes haben eifrige Helfer und Helferinnen den Festplatz hergerichtet, eine Bühne aufgebaut und die Stühle und Tische hingestellt. Es gab viel zu tun - auch nach dem Fest, um wieder alles weg zu räumen.































































