Zum 40-jährigen Jubiläum der Paul-Ott-Orgel gab es ein spannendes Festkonzert in St. MKichael. Im Zusammenspiel mit der Orgel erklangen Alphörner und Blockflöten.
Zu Beginn stellten sich, moderiert von Kirchenkreiskantor Hartmut Reußwig die verschiedenen Instrumente vor:
- Die Orgel mit kurzen Improvisationen,
- die sechs Instrumente der Blockflötenfamilie mit kleinen Anspielen
- und die beiden Alphörner mit ihrem tiefen Grundton.
Die Alphörner erklangen mit der Orgel bei zwei Stücken von Anton Wicky: "Choral für Luzern" und "Heilig, heilig" und bei "Us Freud" und " Abendruh" von Hans-Jörg Sommer. Der Reiz lag vor allem darin, dass Orgel und Alphörner in spannungsreichem Kontrast agierten.
Ähnlich kontrastreich erklang die Musik bei den Stücken für Blockflöten und Orgel: Die "sonata a Chiesa a-Moll" für Sopranblockflöte und Orgel von Antonio Caldara und die "Sonata C-Dur für Altblockflöte und Orgel von Jean Baptists Loeillet gefielen durch ihre Ausdrucksbreite.
Die Werke für Orgel Solo spielte Kirchenmusikdirektor Professor Tillmann Benfer.
Als gewaltigstes Werk erklang von Johann Sebastian Bach "Praeludium und fuge Es-Dur".Schon in das Praeludium sind drei 'Fugati' eingeschoben und die eigentliche Fuge ist in Wirklichkeit eine Dreifachfuge mit mehrfachen Vergrößerungen und beeindruckenden Umkehrungen.
Als meditatives Stück im Stil einer Litanei spielte Benfer von Johann Bernhard Bach die "Chaconne G-Dur".
Ein Vorgänger von Tillmann Benfer als Kantor am Dom zu Verden hat mehrer Choralvorspiele geschrieben, von denen einige auf der Orgel erklangen.
Mit seinem "Andante F-Dur" hat Wolfgang Amadeus Mozart sich einen musiklaischen Spaß erlaubt: Oreintiert am Klang einer Jahrmarktsorgel zieht er die stereotype Tonsprache seiner Zeit durch den Kakao.
Den krönenden Abschluss des Konzertes bildete das "Praeludium C-Dur" von Dietrich Buxtehude, in deren Mittelteil eine Fuge erklingt, die auch Johann Sebastian Bach bearbeitet hat.
















